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Strände von Sintra

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Strände von Sintra

S. Juliáo
An der Mündung des Flüsschens Falcáo gelegen, gehört die nördliche Wasserlinie dem Landkreis Mafra und die südliche dem Landkreis Sintra an. Die Sandfläche liegt an der Mündung des Flusses Falck, der während Millionen von Jahren die Steilküste ausgeschachtet und eine Bucht gebildet hat. Es gibt auf beiden Seiten Parkplätze: der kleinere (Nordseite) ist asphaltiert; derjeinige an der Südseite ist nicht asphaltiert aber hat Kapazität für mehrere Hundert Autos.

Die Sandfläche dehnt sich über einen Kilometer nach Süden aus. Die Steilküste ist hoch mit häufigen Ein stürzen. Am Wochenende und in der Monate Juli und August wird der Strand sehr besucht. In der Nähe gibt es eine Ferienkolonie.
Obwohl die Wellen nicht so gut sind wie an anderen Stränden im Norden, wird der Strand von Surfern und Bodyboardern das ganze Jahr hindurch benutzt. Zugang: Über die Landstraße von Ericeira in der Ortschaft Barril an einer Kurve, oder über die Ortschaft Assafora. In beiden Fällen die Entfernung bis zum Strand ist 3 km.
Vigia
Bei Ebbe ist es möglich, den Strand Vigia zu erreichen, und zwar ab der südlichen Spitze des Strandes 5. Juliáo. Dieser Strand, mit einer hohen Steilküste und einem schwierigen Zugang, liegt in einer Bucht, wo die Sandfläche relativ windgeschützt ist. Obwohl der Steinfall sehr selten ist, wird Vorsicht an dem Berghang angeraten. Zugang: Auf der Strecke Assafora nach 5. Juliáo am Pinienhain links abbiegen (600 m nach dem Restaurant Lapa). auf dem Weg Ribeiro Gordo weiterfahren und 500 m weiter vorn nochmals auf den Weg Descedouro das Mós rechts abbiegen. Der Strand liegt 750 m weiter vorn.
Samarra
Es wird behauptet, dass hier ein phönizischer und römischer Hafen gelegen hat. Der Strand befindet sich in einem ausgehöhlten Tal, an der Mündung des Flüsschens Samarra. Die Menge von Sand ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich und hängt von den Gezeiten im Winter und im Sommer ab. Auf beiden Seiten gibt es Felsen, die für den Angelsport ideal sind. Diese sind mit Entenmuscheln bedeckt, und wenn Ebbe ist, kann man sogar Kraken fangen. Wer die Unterwasserjagd lieht, kann hier dies zu praktizieren. Von dem Parkplatz aus (200 m vom Sand entfernt) ist es nur möglich, mit einem Geländewagen oder einem Traktor den Strand zu erreichen. Unter den vielen kleinen Steinen, die das Gebiet außerhalb des Wassers bedecken, ist es sehr leicht, Millionen Jahre alte Fossilien zu finden.

Zugang: Über Assafora in der Gemeinde S. Joáo das Lampas, ein Ort, der über die Straße von Ericeira am Ende der Gemeinde Terrugem zu erreichen ist. An der Einfahrt von Assafora gibt es Schilder mit der Angabe "S. Juliáo“ nach rechts und “Samarra“ geradeaus. Folgen Sie bis zu Catribana und vorbei an Cortezia. Wenn der Asphalt endet, geht es geradeaus weiter nach Samarra (1 km bis zum Parkplatz). Wenn Sie links nach Catribana abbiegen, führt 50 m weiter eine Straße bis zu einer römischen Brücke, welche zur ehemaligen Reisernute Montelavar-Colares gehörte, die zwei bedeutendsten Ortschaften des Gebietes vor über 2000 Jahren
Giribeto
Dieser Strand ist sehr klein und liegt in absolutem Wildnis. Nur Angler, Fischer und einige andere Leute aus dieser Gegend kennen diesen Strand, der zwischen Insemas und Penedo Mouro liegt. Zugang: Am Ende der nördlichen Spitze des Strandes Magoito gibt es einen Weg - “Caminho dos Pescadores“ (Weg der Fischer). Man läuft ungefähr 300 m, bis zu der Quelle (von gutem Wasser) “Mó Velha“, und dann hinab zum Strand. Alle Buchten zwischen Magoito und S. Juliáo und von der nördlichen Seite des Magoito-Strandes aus gesehen, werden wie folgt genannt: Insemas, Laje oder Amarela, Penedo Mouro, Ponta do Castelo (an der Bucht des Samarra-Flüsschens mit einer natürlichen Form an
der Spitze der Felsenküste, die von weitem aus einer Burg ähnelt) und Ponta dos Ladouros. Von hier ab biegt die Küste nach Norden und die Seite bis S. Juliáo ist nicht sichtba.
Magoito
Dieser Strand wurde in dem Tal des Flüsschens Matagebildet. Dieses Tal kontrastiert mit der steilen Felsenküste und führte zu einer Anhäufung von Sand und diese wiederum zur Strandbildung. Im Winter sind die Sandmengen nicht immer gleich, da sie von den Gezeiten abhängen. Zu Beginn der Badesaison muss diese Menge mechanisch wieder hergestellt werden. An beiden Strandenden gibt es Steinplatten, die in das Meer hineindringen.

Der Strand hat gute Infrastrukturen und wird am Wochenende sehr besucht. Er liegt in der Nähe von Magoito, einer Ortschaft, die im Wesentlichen vom Tourismus lebt. Ab den Parkplätzen bis zum Strand besteht der Zugang aus steilen Wegen infolge des unebenen Bodens. Zugang: Ab Sintra über Várzea und Arneiro dos Marinheiros oder über die Straße von Ericeira mit Abbiegung in Terrugem nach “Magoito/S. Joáo das Lampas/Assafora“. In beiden Fällen ist der Weg genau beschildert.
Taboeira
Kleiner Strand inmitten der Wildnis mit schwierigem Zugang über die Steilküste südlich von Magoito. Zugang: Magoito und dann über die Küste 200 m ab Süden bis zu einem steilen Weg, der die Küste hinabgeht.
Aguda
Dem Strand Vigia sehr ähnlich infolge der Tiefe der steilen Felsenküste. Er ist aber nicht so geschützt, da die Küste keine Bucht bildet. Der Weg vom Parkplatz auf der Höhe bis hinunter zum Strand ist gar nicht leicht zu überwinden. Zugang: In Arneiro dos Marinheiros (vor Magoito) am Platz Largo do Poco Novo (Neuer Schöpfbrunnen) - er existiert in der Tat auf der Mitte des Platzes - an der Straße A-dos-Eis ab biegen. Ca. 3 km weiter gibt es eine Abzweigung. Auf der rechten Seite führt der Weg nach Aguda und auf der linken nach Azenhas do Mar.

Azenhas do Mar
Sehr schöne Ortschaft, wo einige aus den Zeitschrifften bekannte Leute ihre Häuser haben. Unter der Ortschaft auf Meeresebene gibt es natürliche Salzwasserpools. Abhängend von den Gezeiten bleibt der Sand auf den Steinplatten, und es bildet sich ein kleiner Strand. Guter Ort zum Angeln. Zugang: Ab Sintra oder der Landstraße nach Ericeira auf der gleichen Straße, die in Richtung Aguda angegeben wird.

Macás
Sehr bekannter Strand wegen seines Salzwasser Swimmingpools, der Restaurants in der Ortschaft und des leichten Zugangs, da an diesem Küsten- teil die Felsen durch Dünen ersetzt wurden. Der Name Macás (Äpfel) scheint darauf zurückzuführen, dass der Fluss von Colares, der hier mündet, im Herbst viele Äpfel mit sich riss, die aus den Obstgärten an seinen Ufern stammten. Der Strand ist nicht sehr breit aber ragt tief in Richtung landeinwärts. Dort sind die Swimmingpools. Am Strand wurden Duschen sowie Toiletten ein gerichtet.

Der Fluss von Colares hat vor einigen Jahren Probleme in Bezug auf die Wasserqualität des Strandes hervorgerufen, dennoch hat sich diese progressiv verbessert. Die in der vergangenen Badesaison durchgeführten Analysen verzeichneten stets eine gute Qualität. Zugang: Über Sintra und Colares.
Pequena
Der Strand liegt nördlich von dem Praia Grande und ist von diesem durch das Gebäude des Hotels Arribas getrennt. Ohne Infrastrukture, aber sehr windgeschützt, wird von vielen Badegästen bevorzugt. Schilder geben an, dass es um keine Bade- zone handelt und deshalb nicht überwacht ist. Zugang: Siehe Praia Grande.

Grande
Dieser Strand ist lang und das Meer sehr bewegt. Surfer und Bodyboarder sind von ihm begeistert. Es gibt sogar Schulen für Surfing. Die Infrastrukturen sind gut, der Parkplatz liegt genau neben dem Strand, und Kaffees und Restaurants beleben die ganze Strandmole. Am südlichen Ende des Strandes sind Dinosaurier-Fußstapfen an einer Basalt-Wand der Felsenküste gut sichtbar. Zugang: Über Sintra und Colares.

Adraga
Strand an der Mündung eines Flüsschens, dessen Wasser von guter Qualität ist. Auch außerhalb der Badesaison ist der Strand sehrschön für einen Spaziergang, denn am südlichen Teil des Strandes stehen Felsen mit lustigen Formationen und kleinen Grotten und Tunneln. Am Strand gibt es ein Restaurant sowie unterstützende Infrastrukturen. Zugang: Der Strand liegt ca. 2,8 km von Almocageme entfernt, wobei man ihn ab Sintra über Colares oder Pé da Serra erreichen kann.

Ursa
Nacht der kleinen Ortschaft Azóia und Richtung Cabo da Roca gibt es ca. 2 km danach eine Abzweigung mit dem Schild "Ursa". Dieser kleine Strand liegt am Ende einer Staubstraße, ca. 1 km entfernt. Auch wenn Sie nicht bis zum winzigen Strand hinuntersteigen möchten, welcher lediglich von Anglern und Personen besucht wird, die gern allein sind, haben die Möglichkeit, von oben aus den herrlichen Blick zu genießen. Man erblickt zwei große Felsen, zuerst "Pedra da Ursa" /Stein der Bärin) und dann "Gigante" (Riese). Auch am Strand selbst sind viel andere Felsenformationen, und es lohnt sich die Mühe zum Strand hinunterzusteigen. Bei Ebb bilden sich kleine Pools zwischen den Felsen. und bei Flut wird der Platz etwas eng. Es ist ein wahres Paradies! Zugang: Über Azóia auf de Straße nach Cabo da Roca.

Aroeira
Kleiner Strand zwischen Cabo da Roca und Ursa, dessen Zugang noch schwieriger ist ab einem schmalen Pfad südlich der Küste vor dem Strand Ursa. Man läuft einige Hundert Meter bis über eine Spitze hinaus. Gleich danach beginnt der Abstieg. Es ist ebenfalls ein Paradies für alle, die den Mut und genügend Erfahrung haben, diesen Weg zu überwinden.
Zugang: Über den Strand Ursa.
Grota
Eines der kleinen Strände (der interessanteste) südlich von Cabo da Roca mit phantastischen Felsen. Der Zugang ist nicht leicht über sehr steile Wege an der Südküste des Kaps. Aber nach dem Abenteuer des Abstiegs, beginnt das wahre Paradies.
Cabo da Roca
Roca ist der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Am Leuchtturm kann ein Diplom beantragt werden, der den Besuch bescheinigt. Verschiedene Infrastrukturen. Zugang: Über Sintra oder Peninha, aus Colares kommend oder über Cascais am Strand Guincho und Malveira da Serra vorbei bis zur Kreuzung Azóia.

 

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Stand: 27. Juli 2008