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Museen in Lissabon

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Museen
Lissabon hat eine Fülle von Museen, Stiftungen und Kunstsammlungen. Die meisten Museen erheben Eintritt. Neben den normalen Ermäßigungen für Jugendliche und Senioren ist bei sehr vielen Museen der Eintritt mit der Lisboa Card gratis oder ermäßigt.

Die meisten Museen haben montags und feiertags geschlossen.

Eine Auswahl der international und lokal bedeutendsten Museen:

 

Museu da Água, Rua do Alviela, 12, Tel.: 218 13 55 22
Es gibt u. a. einen historisch kompletten Überblick über die Wasserversorgung der Stadt von der Römerzeit bis heute.

Museu Ántoniano, Largo de Santo António á Sé 24, Tel.: 218 86 04 47 Das Museum ist vollständig Lissabons beliebtestem Heiligen gewidmet.

Fundacáo Arpad Szénes - Vieira da Silva, Praca das Amoreiras, 58, Tel.: 218 13 55 22
Das Museum in einer restaurierten alten Seidenfabrik zeigt eine ständige
Ausstellung der beiden bedeutenden zeitgenössischen portugiesischen Maler.

Museu National de Arqueologia, Praca do lmpério, Tel.: 213 62 00 00 Das Museum im Hieronymus-Kloster mit vielen der bedeutendsten archäologischen Funde in Portugal hat auch eine Bibliothek.

Museu National de Arte Antiga, Rua das Janelas Verdes, 9, Tel.: 2139641 51
Das Museum im früheren Palast dos Condes de Alvor zeigt eine faszinierende
Sammlung von Gemälden, Skulpturen, Schmuck, Keramik, Textilien und
Möbeln aus Portugals Geschichte vom 12. Jh. bis heute, insbesondere das
bedeutende Polyptichon zu Ehren von Sáo Vicente aus der Werkstatt von
Nuno Gon (15. Jh.).

Museu-Escola de Artes Decorativas Portuguesas, Largo das Portos do So!, 2, Tel: 218 81 46 00
Das Museum, das zur Stiftung Ricardo Espirito Santo gehört, liegt im Palast Azurara in Alfama und hat eine bedeutende Sammlung von Möbeln, Goldschmiedearbeiten, Keramik, Porzellan und Gemälden vom 15. Jh. bis zum 19. Jh.

Museu de Arte Popular, Avenida de Brasilia, Tel.: 213 0116 75 Eine komplette Sammlung portugiesischer Volkskunst.

Museu National do Azulejo, Rua da Madre de Deus, 4, Tel.: 218 14 77  47
Das Museum im früheren Kloster Madre de Deus dokumentiert die Entwicklung der Kachelkunst, der vielleicht wichtigsten portugiesischen Kunstform überhaupt. Sehens
wert: das mit Azulejos reich dekorierte Restaurant mit Innenhof und Arkaden.

Museu Calouste Gulbenkian, Av. de Berna, 45A, Tel.: 217 93 51 31 Das Museum der Gulbenkian-Stiftung enthält die gesamte, erlesene Kunstsammlung seines Stifters mit ägyptischer, griechisch-römischer, orientalischer und europäischer Kunst, Skulpturen, Möbeln, dekorativer Kunst, Schmuck und Gemälden vieler Kunstepochen bis zum 20. Jh.

Museu do Chiado, Rua Serpa Plato, 4, Tel.: 2134321 48
Das Museum in dem vom bedeutenden französischen Architekten Jean-Michel
Wilmotte sehr schön restaurierten früheren Kloster Sáo Francisco zeigt eine
Sammlung von Gemälden und Skulpturen der portugiesischen Kunst von 1850
bis 1950. Das Museum hat einen herrlichen Garten und ein Caf mit Terrasse.

Museu da Cidade, Campo Grande, 245, Tel: 217 59 16 17 Das Museum gibt einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Entwicklung Lissabons von prähistorischer Zeit bis ins 20. Jh.

Museu Nacional dos Coches, Pra Afonso de Albuquerque, Tel.: 21361 08 50 Das Museum in der früheren Königlichen Reitschule zeigt eine der bedeutendsten Sammlungen Europas von Kutschen seit dem 17. Jh.

Casa-Museu Dr. Anastácio Goncalves, Avenida 5 de Outubro, n° 6-8, Tel.: 213 54 08 23 Das Museum zeigt eine bedeutende Sammlung portugiesischer Malerei, vor allem von Jos Malhoa, chinesisches Porzellan, portugiesische, französische, englische und holländische Möbel aus dem 16. - 18. Jh., Goldschmuck, Uhren, Glas und Medaillen.

Museu da Electricidade, Avenida Brasilia, Tel.: 213 63 16 46 Das Museum ist im früheren Kraftwerk am Tejo untergebracht.

Museu Nacional de Etnologia, Avenida Ilha da Madefra, Tel.: 213 04 11 60 Das Museum in einem eigens hierfür gestalteten Bau zeigt über 26.000 Ausstellungsstücke aus aller Welt.

Museu da Marinha, Praco do lmpério,  213 62 00 19
Das Museum dokumentiert die Entwicklung der Seefahrtsgeschichte von der Antike bis heute und zeigt u. a. Modelle der Karavellen des Entdeckungszeitalters, des prachtvollen Ruderboots, das die portugiesischen Könige auf dem Tejo beförderte, und das Wasserflugzeug des ersten Transatlantikflugs nach Südamerika (Lissabon-Rio de Janeiro).

Museu Militar, Largo do Museu da Artilharia, Tel.: 218 84 25 69 Das Gebäude im Munitionsdepot des 15. und 16 Jh. zeigt Waffen, Geschütze, Uniformen und Rüstungen, unter ihnen das Schwert von König Joáo I. (14 Jh.) sowie Gemälde, Skulpturen und Azulejos des 19. Jh.

Museu da Música, Rua Joáo de Freitas Branco, Tel: 217 71 09 91 Lissabons jüngstes Museum hat eine Sammlung von allein 700 Musikinstrumenten aus vielen Teilen der Welt und eine Bibliothek bedeutender Musikliteratur.

Palácio Nacional da Ajuda, Calcada da Ajuda, Tel.: 213 63 70 95 Der 1802 errichtete, sehr schön ausgestattete Nationalpalast war früher eine der königlichen Residenzen und wird auch heute noch bei Empfängen des portugiesischen Staatspräsidenten genutzt.
 

Museu Rafael Bordalo Pinheiro, Campo Grande, 382, Tel.: 217 59 08 16 Das Museum ist ganz dem Leben von Rafael Bordalo Pinheiro gewidmet, der eine der bedeutendsten
Persönlichkeiten im künstlerischen und kulturellen Leben der Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jh. war.

Museu e Igreja de S. Roque, Largo Trindade Coelho, Tel.: 213 23 53 81 Das Museum in der Santa Casa de Misericórdia zeigt bedeutende Werke sakraler Kunst zwischen dem 16. und dem 19. Jh.

Museu Nacional do Teatro, Estrada do Lumiar, 10 - 12, Tel.: 217 56 74 10
Im Museum sind Theaterkostüme, Bühnenbilder, Fotos, Plakate, Programmhefte, Manuskripte, Portraits und auch Karrikaturen berühmter Schauspieler zu sehen.

Museu Nacional do Traje, Largo Júlio Castilho,
Tel:217 59 03 18
Das Museum dokumentiert die Geschichte höfischer Kleidung und regionaler
Trachten einschließlich Schmuck und Accessoires durch die Jahrhunderte.

Estufa Fria, Parque Eduardo VII, Tel.: 213 88 22 78 Das »kühle Treibhaus« im Park Eduardo VII., in dem tropische Pflanzen wachsen, hat die Ausmaße eines kleinen Parks und ist eine ideale Zwischenstation einem Stadtbummel.

   
Miradouros  
Von jedem der sieben Hügel eröffnen sich in Lissabon - oft überraschend zwischen Häusern oder am Ende von Toreingängen - herrliche Ausblicke auf die Stadt und den Fluß. Die schönsten Aussichtspunkte werden Miradouros genannt. Die bekanntesten unter ihnen sind sicher Santa Luzia über Alfama, der Park Sáo Pedro de Alcântara im Bairro Alto, Sta. Catarina, ein beliebter Treffpunkt der Jugend ebenfalls im Bairro Alto, und natürlicl die Aussichtsterrasse vor der Burg Sáo Jorge.

 
Plätze
Überall öffnen sich die Straßen zu Plätzen in Lissabon: die breiten Avenidas zu den großen, repräsentativen Plätzen, und die schmalen Gassen, Travessas und Treppen zu den kleinen Largos. Wir beschränken uns hier auf die großen Plätze, die sich auf der Achse vom Tejo-Ufer über die Avenida da Liberdade bis zum Parque Eduardo VII aneinanderreihen.
   
Praca do Comércio  
Lissabons gewiß stolzester Platz, auch Terreiro do Pa genannt, weil bis zum Erdbeben von 1755 ein Königspalast auf ihm stand, ist auf drei Seiten von Arkaden gesäumt und nach vorne offen zum Tejo: Vor dem geschichtlichen Hintergrund der großen Entdeckungsreisen der portugiesischen Seefahrer im 16. Jh. verdient dieser Platz den Beinamen »Tor zur Welt«. In seiner Mitte steht ein bronzenes Reiterstandbild von König Jos Zur Stadt hin öffnet sich ein gewaltiger Triumphbogen vor der Rua Augusta, errichtet zur Feier des Wiederaufbaus der Stadt nach dem Erdbeben von 1755. Die Phantasie kann ihn sich auch als Sinnbild für einen triumphalen Einzug der heim kehrenden Seefahrer in die Stadt deuten.

Rossio  
Alle Wege in Lissabon führen zur Praca Dom Pedro IV, dem Platz, den die
Lissaboner nur Rossio nennen. Hier, in einem der traditionsreichen Straßencafés gegenüber dem immerbunten Blumenstand, treffen sich die Bewohner der Stadt mit ihren Gästen aus aller Welt. Und hier beginnt oder endet auch fast jeder Stadtbummel. An der Nordseite des Rossio liegt das National Theater D. Maria II das wichtigste Theater der Stadt in klassizistischem Stil. Östlich gleich neben dem Rossio liegt die Praca da Figueira mit einem Reiterstandbild von König Joáo I. (14.Jh.). Vom Platz aus hat man einen schönen Blick hinauf zur Burg.

Die Pra dos Restauradores ist der Eingang zur 90 m breiten und 1500 m langen Allee der Avenida da Liberdade, die an ihrem oberen Ende mündet in die Praca Marquês Pombal mit dem Standbild des großen Staatsmannes und Reformers, dem Lissabon auch den Wiederaufbau nach dem Erdbeben 1755 verdankt. Von diesem Platz, der auch Rotunda genannt wird, ziehen sich große Avenuen zu den moderneren Viertel der Stadt.

Historische Stadtviertel  
Alfama
Lissabons maurische Altstadt am Hang des Burghügels hat mit dem Labyrinth ihrer engen Gassen, den Travessas, Treppen und Largos ihre mittelalterliche Gestalt bewahrt - auch, weil dieses Viertel als einziges das Erdbeben 1755 nahezu unbeschadet überstand.
   
Die Alfama ist aber keineswegs nur ein pittoresker Touristenstadtteil, sondern ein außerordentlich lebendiges Wohnviertel, in dem heute vor allem Handwerker, Fischer und Händler wohnen. Für das fröhlichste Leben aber sorgen bis spät in die Nacht hinein die Kinder - und ihre »Spielkameraden«, Lissabons nicht zu zählende Hunde. Alfama war über lange Zeit auch von Adelsfamilien bewohnt, und es war das durchaus wohlhabende Viertel der Judiaria, des Gettos. Im Juni, zum Fest des heiligen Antonius, schmückt sich ganz Alfama mit Girlanden und feiert tagelang mit größter Ausgelassenheit in der malerischsten Kulisse die sich denken läßt. Geschäftiger als in Alfama geht es im angrenzenden Viertel Mouraria zu, das mehr dem Zentrum der Unterstadt zugeneigt ist, das aber die Touristen meist einfach mit Alfama gleichsetzen. Die beiden Nachbarviertel stehen durchaus im Wettbewerb miteinander, sind aber geeint in einem mikrokosmischen »Stadtviertel-Nationalismus«, den man in Lissabon Bairrismo nennt.

   
Bairro Alto  
Lissabons zweite Altstadt, die »Oberstadt« ist tagsüber Künstler- und Antiquitätenviertel, und abends noch immer eines der beliebtesten Vergnügungsviertel mit vielen Restaurants (auch einigen guten Fado-Restaurants) und Bars. Im Rahmen des Projekts »Der 7. Hügel« sind in diesem Stadtviertel vor 1994, als Lissabon Europäische Kulturhauptstadt war, besonders viele der schönen alten Gebäude restauriert worden.

Baixa und Chiado  
Lissabons Unterstadt zwischen Praca do Comércio und Rossio lag nach dem großen Erdbeben 1755 in Schutt und Asche. Es ist das große Verdienst des Marquês de Pombal, für einen schnellen Wiederaufbau gesorgt zu haben. Ohne Zeitverlust und Kompromisse ließ der Marquês die Baixa im schon damals klassischen Schachbrettmuster wieder aufbauen. Wie in den orientalischen Basaren wollte er ursprünglich einzelne Straßen einzelnen Gewerben vorbehalten. Die Straßennamen zeugen noch heute davon: z. B. die Rua da Prata, in der es bis heute tatsächlich besonders viele Silbergeschäfte gibt. Die Gegend vor der Pra do Comécio ist ein Bankenviertel. Den Ruf der Haupteinkaufsgegend in Lissabon teilt sich die Stadt mit dem Chiado, in dem es jetzt an der Stelle des abgebrannten Kaufhauses Grandella ein neues, elegantes mehrstöckiges Einkaufszentrum gibt.
 
Der Park der Nationen (Parque das Nacóes)
Auf dem früher eher verwahrlosten Gelände am Ufer des Tejo ist zur EXPO 98 und nach ihr ein völlig neuer Stadtteil entstanden: mit einem großen Wohngebiet hinter dem Park der Nationen und einem eigenen Yachthafen.
Die Gärten Garcia da Horta sind eine neue Grünzone der Stadt. An der
Uferpromenade sind exotische Pflanzen aus allen Erdteilen, die Portugals
Seefahrer in der Zeit der Entdeckungen besucht haben, angepflanzt.
Im Park der Nationen (Parque das Nacóes) ist der Atlantische Pavillon (der ehemalige Pavillon der Utopien) jetzt eine riesige Konzertbühne, Kongresszentrum und oft auch Sportarena.

Das zur Weltausstellung erbaute, täglich geöffnete Ozeanarium, das größte Aquarium Europas mit Tausenden von Meerestierarten aus allen Weltmeeren, gehört heute zu den Hauptattraktionen der Stadt. Das Teatro Camóes ist ebenfalls ein Erbe der EXPO 98. Der Bahnhof Oriente, Lissabons neuer zweiter Fernbahnhof mit einer großen Metrostation, hat nicht nur eine sehenswerte Architektur, sondern auf mehreren Ebenen auch ein modernes, sehr beliebtes Einkaufszentrum. Der Torre Vasco da Gama überragt den Park der Nationen mit einer Höhe von 120 m. Die Auffahrt im Schnellaufzug lohnt wegen des herrlichen Ausblicks.

 
Einkaufen in Lissabon  
Baixa, Chiado und der untere Teil der Avenida da Liberdade sind noch immer die Haupteinkaufszonen der Stadt. Hier liegen die eleganten und die traditionellen Geschäfte. Inzwischen hat aber auch in Lissabon die Innenstadt belebende Konkurrenz bekommen. Auch in der Avenida de Roma und im Stadtteil Campo de Ourique findet man ein breites Angebot an Geschäften. Außerdem sind viele neue Einkaufszentren eröffnet worden.

   
Die bekanntesten sind das Amoreiras Shopping Center, dessen Architektur lange Zeit viel diskutiert wurde und das monumentale neue Centro Comercial Colombo mit ca 500 Geschäften, 20 Banken, 50 Restaurants, 10 Kinos und einem Playcenter. Das elegante große Einkaufszentrum Vasco da Gama am Bahnhof Oriente gegenüber dem Park der Nationen ist inzwischen bei den Lissabonnern ebenfalls sehr beliebt.
 
Rundgänge
Das Fremdenverkehrsamt Lissabon (ATL) hat sich einiges einfallen lassen, um die Besucher der Stadt aktuell zu informieren. Zu den besten Publikationen gehören »FoIIow me« und »Step by Step«. Letztere erscheint vierteljährlich auch in deutscher Sprache und berichtet umfangreich und vielseitig über das Leben in der Stadt.

Das Magazin ist exzellent redigiert, gibt viele, immer aktuelle lnsider-Tipps
und hat eine große Themenvielfalt. Sein großer Vorzug: es regt an zu individuellen Entdeckungen. Eine kleine Sammlung mit nach Stadtvierteln gegliederten Vorschlägen für Rundgänge (einschließlich guter Lagepläne) hat das Fremdenverkehrsamt unter dem Titel »Lisboa zu Fuß« herausgegeben. Es gibt außerdem ausführliche Führer für thematische Rundgänge in der Stadt:
• Azulejos in Lissabon
• Das Lissabon von Fernando Pessoa
• Das pombalinische Lissabon
• Parks, Gärten und Seen in Lissabon
• Lissabon bei Sonnenuntergang
• Das Lissabon des Mittelalters
• Das Lissabon der Entdeckungszeit
• Das Lissabon der Zukunft
• Traditionen in Lissabon
• Die Hügel Lissabons
• Lissabon: Stadt der Kinder

Straßenbahn-Rundfahrten  
55 Straßenbahnen sind in Lissabon täglich im Einsatz. Die Eléctricos, jedenfalls die Oldtimer unter ihnen, sind ein Wahrzeichen der Stadt und sicher eines der beliebtesten Foto-Motive. Man kann an speziell organisierten Rundfahrten für Touristen teilnehmen. Die typischste Stadttour ist aber die Fahrt mit einer regulären Straßenbahn der Linie 28, an deren Strecke vom Campo de Ourique bis Martin Moniz u. a. die Basilika Estrela, das Parlamentsgebäude S. Bento, das Bairro Alto, die Baixa, die Kathedrale und Alfama liegen. Interessant ist auch die Strecke der Linie 15 von Algés (Belém) bis zur Prata da Figueira. Außerdem kann man an Rundfahrten im Sightseeing-Bus mit offenem Oberdeck teilnehmen. Die Busrundfahrt hat einen weiteren Radius und führt bis nach Belém. Alle Rundfahrten werden von mehrsprachigen Führern begleitet. Die 11/2-stündige Tramfahrt kostet 15 € für Erwachsene und 8 € für Kinder zwischen vier und zehn Jahren, die Busfahrt 12,50 € für Erwachsene und 6,30 € für Kinder. Alle Rundfahrten beginnen und enden an der Prado Comércio. Tickets können beim Fahrer gelöst werden.
   
Restaurants und Nachtleben  
Lissabon ist rund um die Uhr eine heitere, lebensfrohe, genießerische Stadt. Tagsüber, abends und nachts. Wie in allen Metropolen wechseln natürlich die gerade aktuellen Tipps für Restaurants, Bars und Discos ständig, die Stadtteile allerdings seltener. Vergnügungsviertel am Abend sind das Bairro Alto und inzwischen das gesamte Tejo-Ufer der Stadt. Nicht nur bei Lissabons Jugend sind die Restaurants und Bars an der Avenida 24 de Julho und vor allem bei den Docas, von der Doca de Santo Amaro über Alcântara, Cais da Rocha Conde dÓbidos und Santos bis zum Jardim do Tabaco, nach Santa Apolónia und zum Park der Nationen (Parque das Nacóes) sehr beliebt. In der Tat pulsiert hier heute allabendlich ein mitreißendes Weltstadt-Nachtleben.

Cafés
Vor dem Cafe »A Brasileira« am Largo Chiado sitzt gegenüber dem Denkmal für seinen Dichter-Kollegen António Ribeiro Chiado Fernando Pessoa in Bronze: da, wo er auch zu Lebzeiten oft gesessen hat. Einen leeren Stuhl (ebenfalls in Bronze) hält er einladend für die Touristen und ihre Fotografen neben sich bereit.
Unten am Rossio im Café Nicola sitzen die Touristen einträchtig neben dezent eleganten älteren Herren der Stadt. Lissabons traditionelle Café-Kultur ist lebendig: hier in den berühmten Cafés aus der Belle Époque ebenso wie in den Pastelarias überall in den Straßen.
Was die Bars für das Nachtleben, das sind die Cafés und Pastelarias am Tag. Auch im Cafe Martinho da Arcada an der Praca do Comércio, mit 218 Jahren das älteste Café Lissabons, das aber gerade erst im international renommierten »Café-Guide« prämiert wurde, war Fernando Pessoa regelmäßig zu Gast Alle diese Café sind übrigens auch ausgezeichnete Restaurants.

 

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Stand: 27. Juli 2008