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Beira Litoral




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| Wo in anderen portugiesischen Städten eine
Burg über den Dächern thront, steht in Coimbra die Universität. Die
Anfang des 14. Jh. gegründete Hochschule ist eine der ältesten Europas und war lange
Zeit geistige Schmiede der Nation. Der historische Campus mit der berühmten
goldverzierten Barockbibliothek gehört zum absoluten Sightseeing - Muss. Die Stadt am Rio
Mondego war 100 Jahre lang sogar erste Hauptstadt des jungen Königreiches Portugal. |
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Die gotische Kathedrale Sé
Velha, das manuelinische Kloster Santa Cruz, die Renaissance - Kathedrale Sé Nova und
viele andere Baudenkmäler legen Zeugnis von der historischen Bedeutung Coimbras ab.
Die besondere Atmosphäre der Stadt wird
nach wie vor vom akademischen Leben geprägt: Viele der Studenten wohnen in
"Republicas", einer Ur - Form der Wohngemeinschaft. |
| Und nicht nur zum großen Studentenfest
"Queima das Fitas" im Mai hüllen sich die zukünftigen "doutores" in
lange, schwarze Umhänge - die düstere Studentenkluft "capa" ist für viele
Jungakademiker auch im Alltag selbstverständlich. Bei Ihrer Reise durch Mittelportugal
sollten Sie aber nicht nur Coimbra Aufmerksamkeit schenken: Auf keinen Fall verpassen
dürfen Sie den "Zauberwald" von Bucaco, wenige Kilometer
nördlich der Uni - Stadt: eine Wunderwelt mit uralten Bäumen und unzähligen Pflanzen.
schattigen Pfaden und moosbewachsenen Waldkapellen. |
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Und mittendrin ein Palasthotel im
neomanuelinischen Stil mit exotisch verzierten Türmchen und prunkvollem Interieur.
Altehrwürdig ist auch das Palasthotel im weiter westlich gelegenen Thermalort Curia.
Von dort ist es nur ein Sprung bis zur Küste der Beira - Litoral: Rund 70 km
Sandstrand mit Pinienwäldern hinter den mächtigen Dünen macht den Küstenstreifen
zwischen dem Urlaubsort Figueira da Foz und Aveiro zu einem Naturparadies par excellence.
In der Lagunenstadt Aveiro mit ihren Kanälen können Sie zu einer
Bootsfahrt durch die umliegende Hafflandschaft starten. |
| Der Höhepunkt Mittelportugals
im wahrsten Sinne des Wortes liegt jedoch in der Beira - Interior: Die Serra
de Estrela ist der höchste Gebirgszug des Landes und Portugals einziges
Wintersportgebiet. Der Gipfel des Torre (1991 m), glasklare Bergseen und das schmucke
Städtchen Gouveia verdienen aber auch im Sommer einen Abstecher. Ideale
Ausgangspunkte für Tagesausflüge in den Naturpark ist die Gegend um Mangualde. Oder
Sie übernachten direkt im "Sternen - Gebirge", etwa in der Pousada an der Pass
- Straße zwischen Manteigas und Gouveia. Auch die Distrikthauptstadt Viseu
im Herzen des Dao - Weinanbaugebietes lohnt einen Besuch: Das "Museu Groa -
Vasco" direkt neben der Kathedrale beherbergt eine der kostbarsten Kunstsammlungen
des Landes. Östlich der Serra da Estrela erstreckt sich die karge Hochebene der Beira
- Alta. Im nördlichen Teil - im Flusstal des Rio Coa an der Grenze zur Provinz
Tras - os - Montes - entdeckte man in den 90er Jahren Prähistorische Felsgravuren (s.
Kasten). Wirtschaftliches und administratives Zentrum der Beira - Alta ist Guarda,
das vor rund 800 Jahren zum Schutz vor dem spanischen Nachbarn gegründet wurde.
Die gleiche Funktion erfüllte lange auch die imposante Festungsanlage von Almeida,
nordöstlich von Guarda und nur einen Steinwurf von der Grenze entfernt.
Schließlich die weiter südlich gelegene Beira - Baixa: Einsame
Hochebenen, mächtige Granitfelsen und zeitentrückte Dörfer prägen die Landschaft
dieser Region, die im Süden an den Rio Tejo grenzt. Distrikthauptstadt ist Castelo
Branco, wo seit Jahrhunderten die Bischöfe im Paco Episcopal residieren und im
prächtigen Garten Iustwandeln. Hier ist aber auch so manches Dorf eine Attraktion; allen
voran Monsanto, das in den 30er Jahren sogar zum "portugiesischsten
Dorf" gekürt wurde. Dort "wachsen" die Häuschen aus den Granitfelsen
hervor wie Bäume aus der Erde, und zu Füßen des Kastells liegen geheimnisvolle Gräber.
Ein magischer Ort! |
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