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Costa do Estoril Costa Azul Oeste Leiria




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Lissabon
Küsten. |
Mit der S - Bahn an den
Strand: Nicht einmal eine halbe Stunde dauert die Fahrt vom Lissaboner Bahnhof Cais do
Sodré zum Praia do Tamariz, dem kleinen, aber feinen Ortsstrand von Estoril. Der Name des
weltbekannten Seebades (25 km von Lissabon) hat dem Küstenabschnitt westlich der
Hauptstadt seinen Namen gegeben: COSTA DO ESTORIL. |
| Spätestens seit den 30ern des letzten
Jahrhunderts, als zahlreiche entkrönte Monarchen im sonnigen und politisch
neutralen Portugal ihr Refugium fanden, ist Estoril ein Synonym für
Luxus und Mondänität. Der aristokratische Glanz von einst ist zwar etwas verblasst und
von so mancher Traumvilla bröckelt der Putz - doch Estoril und das benachbarte Cascais
gehören nach wie vor zu den feinsten Adressen Portugals. |
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Der Atlantik, das
ganzjährig milde Klima, ein komplettes Sportprogramm zu Wasser und zu Lande sowie die
Nähe zur Hauptstadt bieten eine einzigartige Vielfalt für Aktivurlauber. Zum besonderen
Reiz der Costa do Estoril trägt nicht zuletzt auch auch das wenige Kilometer
landeinwärts gelegene Sintra bei: Das von einem üppig bewaldeten
Gebirgszug und exotischen Gärten umgebene Städtchen war Jahrhunderte lang die bevorzugte
Sommerfrische der portugiesischen Könige, die zunächst im manuelinischen Palast im
Ortszentrum residierten, später im barocken Klosterpalast von Mafra und
im Rokoko - Schloss von Queluz. |
| 1988 wurde diese einmalige Kulturlandschaft
von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Weniger nobel als die Costa
do Estoril, aber nicht minder reizvoll, präsentiert sich die COSTA AZUL,
die Region unmittelbar südlich der Hauptstadt. Die erste Ausfahrt der Hängebrücke
"25 de Abril" führt per Schnellstraße direkt zur Costa da Caparica (ca.
15 km von Lissabonner Stadtzentrum). Dem an heißen Tagen stark frequentierten Badeort
fehlt zwar das besondere Flair von Estoril und Cascais, dafür beginnt hier ein
feinsandiger, naturbelassener Dünenstrand, der sich über 15 km ausdehnt und selbst in
der Hauptsaison jede Menge Platz für Sonnenhungrige, Strandläufer und Surfer bietet. |
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Östlich vom Cabo Espichel
ist die Küste dann felsig und zerklüftet; in einer ruhigen Bucht und Arrábida liegt der
urige Fischer - und Badeort Sesimbra. Das Herz der industriell geprägten
Region schlägt in der Distrikthauptstadt Setúbal. Ihre Reize mögen
sich nicht sofort auf den ersten Blick erschließen, doch abseits von Hafendocks und
Industrierevier findet der aufmerksame Reisende eine sehenswerte Altstadt mit
stimmungsvollen Gassen und urigen Fischkneipen. |
| Südlich von Setúbal schließlich reicht die
Costa Azul bis in den nordwestlichen Alentejo hinein. Dort prägen naturbelassene
Dünenstrände und Pinien - und Korkeichenwälder das Bild. Wenn Sie Ihren Urlaub lieber
außerhalb des Lissabonner Ballungsraumes verbringen und die Nähe zur Hauptstadt dennoch
nicht missen möchten, empfiehlt sich die Gegend nördlich der Costa do Estoril: Jenseits
des windigen Felskaps Cabo da Roca, der äußersten Westspitze
Kontinentaleuropas, präsentiert sich die Landschaft zunehmend ursprünglicher und weniger
dicht besiedelt. |
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Hier, nördlich des urigen
Fischer - und Badeortes Ericeira, beginnt das Gebiet der Touristikregion Oeste mit
einer dramatisch zerklüfteten Steilküste im Süden und ausgedehnten Sandstränden im
Norden. Das Schmuckstück der Region ist das Städtchen óbidos mit einer
intakten mittelalterlichen Stadtmauer, blumengeschmückten weißen Gassen und einer
Märchenburg, in der eine Pousada Gäste empfängt. Weniger herausgeputzt präsentiert
sich der Küstenort Peniche, einer der größten Fischereihafen
Portugals, umgeben von endlosen Dünenstränden, die längst Kultstatus in Europas
Surfergemeinde genießen. |
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Ganz nah dran
an den Stätten der hohen Kunst sind Sie dagegen am nördlichsten Abschnitt von Lissabons
Küsten, in der Tourismusregion Leiria / Fátima. Hier finden Sie nicht
nur den weltberühmten Marienwallfahrtsort Fátima (Pilgerzeit am 12. /
13. jeden Monats von Mai bis Oktober), sondern auch etliche "Kronjuwelen" der
portugiesischen Baukunst: die Zisterzienser - Abtei von Alcobaca mit dem
romantischsten Grabmal des Landes, den Klosterbau von Batalha
mit den seinem verspielten manuelinischen Kreuzgang, weiter landeinwärts schließlich Tomar
mit dem mystischen Konvent der Templer und Christusrittet. Und an der von
ausgedehnten Sandstränden geprägten Küste der Region laden charmante Urlaubsorte wie
Sao Martinho do Porto (an einer muschelförmigen Bucht mit ruhigem Wasser) oder Sao
pedro do Muel (eingebettet in Pinienwälder) zum Relaxen ein. Der bekannteste Ort
an der Küste ist Nazaré - die leibhaftige Verkörperung des
portugiesischen Fischerortes. Wenn Sie Beschaulichkeit suchen, sollten Sie allerdings
außerhalb der Hauptsaison kommen. Dann geht nämlich das Leben in Nazaré wieder seinen
beschaulichen Gang und die Frauen spazieren in traditioneller Tracht sonntags über die
Promenade, wo Tintenfische und Sardinen zum Trocknen in der Sonne hängen.
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