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LEIRIA /
FÁTIMA. |
Jedes Kind in Portugal kennt
die Geschichte vom Prinzen Dom Pedro und seiner Geliebten Inês de Castro, die auf Geheiß
des Königs aus Staatsräson kaltblütig erdolcht wurde. |
| Poeten und Fadosänger haben die tragische
Romanze besungen, und in der Kirche der Abtei von Alcobaca hat das
Liebespaar seine letzte Ruhestätte gefundenin einem filigran bearbeiteten Doppelsarkophag
aus weißem Marmor mit dramatischen Szenen des Jüngsten Gerichts. Die Zisterzienser -
Abtei von Alcobaca ist nur eines der vielen Kronjuwelen der portugiesischen Baukunst, die
Sie in der Region von Leiria / Fátima bewundern können. |
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Wenige Kilometer weiter
nördlich finden Sie den gotischen Klosterbau von Batalha, der nach einer
entscheidenden Schlacht gegen die Spanier im 14. Jh. errichtet wurde. Der Kreuzgang und
die "Capelas Imperfeitas" mit ihren exotischen Steinmetzarbeiten sind ein
Frühwerk der Manuelinik. Dieser einmalige portugiesische Dekorationsstil
aus dem Zeitalter der Entdeckungen erreicht seinen wohl phantastischsten Ausdruck im
berühmten "manuelinischen Fenster" des Konvents der Tempel - und
Christusritter, der oberhalb der hübschen Stadt Tomar thront. |
| Der Konvent ist ein Baudenkmal voller Magie
und Mystik; ebenso wie Alcobaca und Batalha wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe
erklärt. Monumental präsentiert sich auch der Wallfahrtsort Fátima,
der nach der Marienerscheinung von 1917 während der Salazardiktatur in den 30er Jahren
errichtet wurde. Die Zeiten, in der sich in Portugal alles um Fado, Fußball und Fátima
drehte, sind zwar vorbei - doch die Strahlkraft des Wallfahrtsortes für die katholische
Welt ist nach wie vor ungebrochen, wie der Papstbesuch im vergangenen Jahr gezeigt hat. |
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Was kann es
Schöneres geben, als nach einem geistreichen Sightseeing - Programm die Seele am
Atlantikbaumeln zu lassen? Zum Beispiel am Kilometerlangen und naturbelassenen Areal
zwischen den kleinen Urlaubsorten Praia da Viera und Sao Pedro de
Muel: Hier rollen die Wellen des Ozeans mit ungebändigter Kraft auf den Strand
zu, und hinter den Dünen erstreckt sich der ausgedehnte Pinienforst von Leiria. Stiller
sind die Wasser in Sao Martinho do Porto: Die muschelförmige Bucht des
insbesondere bei portugiesischen Familien beliebten Urlaubsortes bietet ideale
Badebedingungen für Kinder. Auch Nazaré liegt an einer Bucht. In gut
100 Meter Höhe thront auf einem Felsplateau die Igreja Nossa Senhora de Nazaré. Fahren
Sie mit der Zahnradbahn hinauf und statten Sie der Wallfahrtskirche einen Besuch ab: Von
dem Marienbildnis am Altar sollen Wunderkräfte ausgehen! |
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