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Terceira bedeutet "die Dritte" (sie wurde als dritte der neun Inseln
entdeckt). Sehenswert ist die ehemalige Hauptstadt der Azoren, Angra do Heroísmo,
der man kaum noch ansieht, daß hier 1980 ein schweres Erdbeben gewütet hat. Die
1983 zum UNESCO - Weltmonument erklärte Altstadt strahlt längst wieder
in altem Glanz; die Kathedrale und die mit Azulejos und Gemälden verzierte Kirche Sao
Goncalo wurden originalgetreu restauriert. Die enorme Festung Sao Joao Baptista auf einer
Anhöhe über der Stadt hielt übrigens den Erdstößen stand - echte Wartarbeit! Seit
kurzem ist in der Bucht von Angra auch ein Yachthafen im Bau. |
| Faial hat trotz des Erdbebens von 1998, von dem noch immer ein paar Dörfer
gezeichnet sind, internationales Flair. Keine Segel - Crew läßt auf ihrer Atlantik -
Überquerung die Insel links liegen. Unglück droht, so sagt man, jeder Besatzung, die den
Tausenden kleiner Malereien im Hafen des Hauptortes Horta nicht eine
weitere hinzufügt. Abends wird im legendären "Peter´s Cafe Sport" - der
berühmtesten Kneipe zwischen den Welten - über dem ebenfalls legendären Gin - Tonic
Seemannsgarn gesponnen. |
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Nicht
auslassen: Eine Fahrt
nach Capelinhos, an Faial
Westspitze. Eine riesige Anhäufung dunkler Vulkanasche, ein teils verschütteter
ehemaliger Leuchtturm und ein kleines Museum erinnern an die letzte Serie schwerer
Vulkaneruptionen auf den Azoren im Jahr 1958. Bei gutem Wetter empfiehlt sich die Auffahrt
auf den über 1000 m hohen Rand des Kraters - Caldeirada - im Herzen der
Insel und die gut dreistündige Wanderung ringsherum. Geradezu fesselnd ist dann der Blick
von Horta über die 6 km breite Meerenge nach... |
| Pico
(schöner Tagesausflug per Boot), wo die gewaltige Vulkansilhouette
von Portugals höchstem Berg (2351 m) erst sanft, dann immer steiler aus dem Meer
aufsteigt. Gut vier Stunden braucht man für den Fußweg nach oben. Im üppig - grünen
Bergland findet man mehrere Seen. An den im Jahr 1985 eingestellten Walfang, der den
Bauern der Insel einst ein wertvolles Zubrot sicherte, erinnert ein Museum ("Museu do
Baleeiro") in Lajes do Pico. Im Sommer werden Bootstouren zur
Walbeobachtung angeboten.
Sao Jorge zieht sich wie das Rückgrat eines Meeressungeheuers durch den Atlantik.
Die Insel ist 56 km lang und nur 7 km breit, erreicht aber Höhen von über 1000 m.
Überall grasen Kühe, aus deren Milch man würzigen Käse macht. Wenn
nicht gerade der Nebel die Gipfel einhüllt, kann man bei einer Autofahrt oder Wanderung
über den Grat des Eilands herrliche Panoramen genießen. Einige der
reizvollen Fajas - kleine Küstenebenen am Fuße mächtiger Steilklippen -
sind nur zu Fuß erreichbar und bieten sich ebenso als Ziele unvergesslicher Wanderungen
an. |
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