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Azoren |
| Zwei Flugstunden von Lissabon -
auf den Azoren - ist man noch immer in Portugal, aber rein geografisch
endgültig an der Westgrenze Europas. Hier, am Schnittpunkt der
Festlandsockel Afrikas, Amerikas und Europas, haben Vulkanausbrüche vor
Jahrhunderten neun Inseln entstehen lassen, die ihre einzigartigen
natürlichen Reize vor allem der Fruchtbarkeit des vulkanischen Bodens und
den von Vulkaneruptionen faszinierend gestalteten Landschaftsformen
verdanken. |
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| Man müßte sich wiederholen, wollte
man die Schönheiten der Natur auf allen Inseln einzeln beschreiben: blau und
grün schimmernde Kraterseen, weit ausgedehnte blaue Hortensienfelder,
optische Wahrzeichen der Azoren, die grünen Schachbrettmuster der von
schwarzen Lavasteinmauern eingefaßten Felder und Weinberge, zahllose Buchten
und Naturschwimmbecken an den Küsten, schwarze und goldene Sandstrände,
vulkanische Stollen und Grotten, erloschene Krater und - Vulkankegel, weiße
und farbige Windmühlen, friedliche Bergbäche und wilde Wasserfalle. Ist also
der Reichtum der Natur allen Inseln gemeinsam, so hat doch jede auch ihre
Eigenart, die zu entdecken sich lohnt. Das berühmte Azorenhoch und der
Golfstrom bescheren dem Archipel das ganze Jahr über ein mildes Klima mit
nur geringen Schwankungen der
Durchschnittstemperaturen. |
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| Kein Besucher sollte die Azoren
verlassen, ohne die traditionellen Spezialitäten der Inseln probiert zu
haben: auf Sáo Miguel z. B. das cozido das Furnas,
ein leckeres Gericht aus Schmorfleisch und Gemüse, das in den unterirdischen
Naturöfen der Caldeiras gegart wird, oder auf Terceira den Tintenfisch nach
azoreanischer Art. Der heimische Käse schmeckt ebenfalls ausgezeichnet.
Berühmt sind die süßen Ananas und nicht zuletzt der Tee der Azoren. Und
probieren sollte man auch die Weine und Spirituosen, z. B. die Weißweine von
Terceira oder Pico und den Weinbrand von Graciosa. |
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| Azoreanische Künstler sind äußerst
kreativ. Sie verwenden heimische Materialien, um feine Stickarbeiten ‚
farbige Keramik, Plastiken aus Lava und Basalt, kleine Kunstwerke aus
Feigenmark oder die berühmten filigranen Blumen aus Fischschuppen zu
fertigen. |
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| Anreise |
| Flug |
| Die Azoren haben drei
internationale Flughäfen: in Ponta Delgada auf Sáo
Miguel, in Lajes auf Terceira und in Horta auf Faial. Die Flugzeit von
Lissabon zu den Azoren beträgt ca. 2 Stunden. Auch nach Funchal auf Madeira
gibt es regelmäßige Flugverbindungen. |
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| SATA-Air Acores fliegt einmal
wöchentlich (sonntags) von Frankfurt nach Ponta Delgada und bietet außerdem
einen kostengünstigen Airpass für Flüge zwischen den Inseln an. |
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Fährverbindungen
Zwischen Faial, Pico und Sáo Jorge
sowie zwischen Terceira und Graciosa gibt es
regelmäßige Schiffsverbindungen. Nähere
Informationen erhalten Sie bei: |
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Transmacor -
Transportes maritimos Acorianos
Rua Nova, 29 R/C - 9900 Horta
Reservierungen: Tel.: 00351-292 29 33 34/ Fax: 00351-292 29 25 85
www.virtualazoren.com/transmacor |
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Acorline SA (Mai bis Oktober)
Rua Caetano de Andrade, 51 - 1 Esq. - 9500 Ponta Delgada
Tel.: 00351-296 30 23 70/ Fax:
00351-296 30 23 79
E-Mail: acorline@mail.telepac.pt
www.acorline.pt |
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| Öffentliche Verkehrsmittel |
Außer auf Corvo gibt es auf allen
Inseln gute Busverbindungen und Taxis. Auf fast allen
Inseln gibt es außerdem Autovermietungen. Auf Corvo sorgen
PKWs für die Personenbeförderung. |
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Hotels und Unterkünfte
Die meisten Inseln bieten angenehme Unterbringungsmöglichkeiten: vom
Zimmer mit Frühstück auf dem Lande bis hin zu gut ausgestatteten
Stadthotels. |
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| Sehenswertes |
Sáo
Miguel
Im Spiegel der beiden sagenumwobenen Kraterseen des Vale
das Sete Cidades spiegeln sich die beiden dominierenden Farben der Azoren:
das üppige Grün der Wälder, Weiden und Wiesen, und das Blau des Meeres, des
Himmels und der Hortensien. Auch die beiden anderen Kraterseen auf Sáo
Miguel, Lagoa do Fogo und Lagoa das Furnas bieten ein faszinieren des
Naturerlebnis. Fast die Hälfte der 250.000 Bewohner der Azoren lebt auf Sáo
Miguel und in der Hauptstadt Ponta Deigada. Das touristische Zentrum der
Stadt erstreckt sich entlang einer Bucht. |
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