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Algarve |
| Ca. 200 km lang und nirgendwo breiter als 60 km
ist die Region der Algarve: geografisch also ein
vergleichsweise schmales "Handtuch", das sich von Sagres im Westen bis Vila
Real de Sto. António an der spanischen Grenze hinter
den Traumstränden ausbreitet. Und doch ist es vollflächig gemustert mit den
schönsten Urlaubsmotiven. An der Algarve konkurriert kein
Besichtigungsprogramm übermächtig mit den Verlockungen des Strandlebens. Der
spektakuläre Ruhm gebührt ganz und gar der Küste: »Europas schönster Küste«,
wie viele meinen. Sie steht tagsüber im berühmten Sonnenlicht der Algarve
und abends im Rampenlicht des je nach Geschmack fröhlichen oder auch
mondänen Nachtlebens in den Hotels, Restaurants, Bars und Casinos der
berühmten Ferienorte. |
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| Doch auch die Einladungen ins Hinterland bieten
herrlich ausgefüllte Pausen zwischen den Bühnen-Akten am Strand. Man ist
schnell in den Bergen hinter der Küste. Die Gebirgszüge der Serra de
Monchique und der Serra do Caldeiráo sind ein
paradiesischer Garten, der seine ebenso überraschende wie überwältigende
Vegetationsvielfalt mit mitteleuropäischen, subtropischen und sogar
tropischen Pflanzen dem einzigartigen Klima und den Bewässerungsanlagen aus
früher maurischer Zeit verdankt |
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| In dem immensen Landschaftspark hinter der
Küste liegen malerisch eingestreut Städte und Dörfer mit würfelförmigen
weißen Häusern, verziert mit den berühmten Schornsteinen, den Chaminés.
Und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets Ria Formosa kann man
Flamingos beobachten. Wassersport wird selbstverständlich ganz groß
geschrieben an der Küste. Aber auch für nahezu alle anderen Sportarten
bietet sich jede Möglichkeit. Und berühmt sind in aller Welt die herrlichen
Golfplätze der Algarve. Mit ihren milden Durchschnittstemperaturen in den
Wintermonaten ist die Algarve auch längst ein ganzjähriges Urlaubsziel. Im
Januar bereits beginnen die Mandelbäume zu blühen -
Vorboten eines Blütenmeeres, das im Frühling das ganze Land mit
unvergleichlicher Farbenpracht bedeckt. |
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| Städte und Sehenswertes |
| Albufeira |
| Das Seebad hat eine rasante Entwicklung erlebt.
Dennoch hat sich im alten Stadtteil Cerro da Vila ein malerisches Bild
strahlend weißer Häuser in engen, steilen Gassen bewahrt. In der Travessa da
Igreja Velha, in der einst eine Moschee und auch die erste Kirche der Stadt
lagen, steht noch heute ein schöner maurischer Torbogen. |
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| Die
Strandpromenade mit einem herrlichen Blick auf die Stadt, den Strand und die
bizarren Felsen endet bei der Grotte Xorina, in der die Mauren bei der
Rückeroberung des Landes einst Zuflucht gesucht haben sollen. Ein wenig
abseits der Ferienstrände liegen die mit leuchtenden Farben bemalten
Fischerboote. Albufeira ist heute ein international renommiertes Seebad:
glamourös und charmant zugleich. Östlich von Albufeira liegen die von
malerischen Felsen gesäumten Strände bei Oura, Balaia, Maria Luísa
und Olhos de Água sowie Falésia
mit herrlich grünen Pinienwäldern. |

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Armacáo de Pêra
mit seinem 4 km langen Sandstrand, dem längsten an der
Algarve, und prächtigen Felsgrotten, liegt ca. 18 km westlich von Albufeira.
Zwischen beiden Orten reiht sich ein schöner Badestrand an den anderen:
Baleeira, Sáo Rafael und Viga, Coelha, Castelo und Galé. |
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Aljezur
Nördlich von Sagres an der A 120 von Lagos nach Lissabon liegt Aljezur im
ca. 80 km langgestreckten Naturpark der Vicentinischen Küste. In der
Umgebung zeigt sich die Natur von ihrer verschwenderischsten Seite: Der nahe
Atlantik mit herrlichen Sandstränden zwischen den steilen Kliffs
begeistert Sportangler mit seinem Fischreichtum. Aufgrund der hohen
Wellen ist es ebenso ein Surferparadies. Der Naturpark hat über 100
Pflanzenarten und eine vielfältige Fauna, z. B.
Reiher, Störche, Wasserhühner, Adler, Habichte, Sperber, Kauze, Eulen und
die Nachtigall - insgesamt über 30 Vogelarten. |

Almansil / Kirche Sáo
Lourenco
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Alte
Der Ort - umgeben von Weinbergen, Mandel-, Feigen- und Orangenplantagen,
feiert ein nahezu ganzjähriges Blütenfest. Über jede Mauer ranken sich üppig
grünende und blühende Pflanzen. Jeder Vorgarten, jeder Balkon trägt reichen
Blumenschmuck. Zur Einstimmung auf das verschwenderische Naturerlebnis im
Hinterland der Algarve läßt sich kein geeigneteres Urlaubsdomizil denken. |
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Carvoeiro
Das Fischerdorf an einem besonders reizvollen Küstenabschnitt mit
Strandbuchten zwischen den bizarren Felsen ist heute ein sehr beliebter
Urlaubsort mit schönen Hotels und einem Feriendorf. Viele der Fischer bieten
Bootsausflüge zu den Felsgrotten an. |
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Faro
Die Hauptstadt der Region, Bischofs- und heute auch Universitätsstadt
mit dem internationalen Flughafen der Algarve, hat dem Besucher vor allem in
dem von mittelalterlichen Mauern umgebenen historischen Stadtkern viel
Sehenswertes zu bieten: die romanisch-gotische Kathedrale, das Renaissance-
Kloster Nossa Senhora da Assuncáo
mit einem Archäologischen Museum, die Kirche Sáo
Francisco mit einer herrlichen Kuppel und Azulejo-Schmuck, die Carmo-Kirche
mit einer Knochenkapelle im Friedhof, das Ethnografische
Museum und das sehr interessante
Seefahrtsmuseum. |

Estói
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| 10 km nördlich von Faro liegen die sehr gut
erhaltenen römischen Thermen von Milreu, und an der Straße nach Portimáo
darf man einen Besuch der vollständig mit Azulejos ausgekleideten Kirche Sáo
Lourenco in Almansil auf keinen Fall versäumen. Gleich neben der Kirche gibt
es ein privates deutsches Kulturzentrum. Vom Flughafen Faro fährt ein
Aerobus zur Innenstadt. Bei Vorlage des Flugtickets ist die Fahrt kostenlos.
Außerdem fahren die Buslinien 14 + 16 alle 20 min. Eine Taxifahrt in die
Stadt kostet ca. € 7,48. |
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| Lagos |

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| Nach einer wechselvollen Geschichte erlebte
Lagos seine Glanzzeit im Goldenen Jahrhundert Portugals. Der stark
befestigte Haupt-Seehafen der portugiesischen Seefahrer wurde in der Zeit
der Entdeckungen auch zum Handelszentrum für afrikanisches Elfenbein, Gold
und Silber. Heute gehören Lagos und seine herrlichen Sandstrände zu den
beliebtesten Ferienzielen an der Felsalgarve. Lagos hat eine hübsche, weiße
Altstadt mit vielen Läden und Cafés und auch abends
ein lebhaftes Nachtleben für Urlaubsgäste. |
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| Sehenswert sind der geschäftige Fischereihafen
mit der Auktionshalle, der Yachthafen, die Burg der Gouverneure, der so
genannte »Sklavenmarkt« an der zentralen Praca da República, die Festung
Ponta da Bandeira an der Einfahrt des alten Hafens, das Regionalmuseum, das
interessante Stadtmuseum und einige schöne Kirchen. Nicht versäumen sollte
man einen (Boots-) Ausflug zum imposanten Felsen an der Landspitze Ponta da
Piedade. |
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| Östlich von Lagos liegt der lange Sandstrand Meia Praia, westlich Porto de
Mós und Luz, ein Wassersportzentrum mit langem Strand. Sehr lohnend sind
schließlich Ausflüge zu den typischen Algarve-Dörfern Bensafrim und Odiáxere
sowie zum sehr schönen Stausee Bravura. |
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Loulé
Mehr als irgendwo anders an der Algarve ist in Loulé das traditionelle Handwerk lebendig. Wer einmal erleben will, wie es wohl früher in mittelalterlichen Städten geklungen hat, als in den Straßen nicht nur verkauft, sondern
auch produziert wurde, der sollte Loulé besuchen. Die Geräusche muten an, als
habe ein Tonarchiv längst abgelegte Tonkonserven wieder geöffnet. Viele
Handwerker arbeiten hier noch mit seit Jahrhunderten überlieferter Technik:
Tischler, Töpfer, Sattler, Kupfer- und Messingschmiede, Kerzenzieher und
viele andere. Samstag ist Markttag in Loulé Und Markt bedeutet hier tatsächlich ein lückenloses Angebot der gesamten Waren- und Lebensmittel-Palette
der Region. |
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Monchique
Die kleine Kreisstadt mit hübschen Häusern, 25 km nördlich von Portimáo am
Hang der nach ihr benannten Serra ist ein Zentrum traditionellen Handwerks.
Nur 8 km von Monchique enfernt liegt der Fóia-Gipfel, mit 902 m die höchste
Erhebung über der Küste. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier aus
einen spektakulären Blick bis ans »Ende der Welt«, dem Cabo de Sá |
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