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Alentejo |
| Große Rinder-, Kampfstier- und Schafherden,
strahlend weiße Dörfer auf weit auseinanderliegenden Hügeln, die »Goldene
Ebene« (Planície Dourado) im mittleren Alentejo mit
ausgezeichneten Jagdrevieren, Gutshöfe (die montes), mittelalterliche
Kulturstädte mit klangvollen Namen wie Évora und
Estremoz, die »Burgenstraße«, Weinberge, Korkeichenwälder, weiße Sandstrände
unter Schieferfelsen an der Atlantikküste und nicht
zuletzt viele der schönsten historischen Pousadas Portugals
- im Alentejo bietet die Natur selbst die aufregendsten
Sehenswürdigkeiten und überraschendsten Entdeckungen. |
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Castelo de Vide
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| Der Alentejo ist die Kornkammer des Landes, der
weltweit bedeutendste Korkproduzent, Region des Marmors und Heimat der
berühmten Lusitano-Pferde. Reiterferien gehören deshalb auch zu den
schönsten Urlaubsangeboten in dieser herrlichen Landschaft. |
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Der Alentejo ist heute eines der bekanntesten
Weinanbaugebiete Portugals. Und die Region hat eine besonders lebendige
Kunsthandwerkstradition.
Glasierte und unglasierte Töpferwaren, die Keramikfiguren von Estremoz
(bonecos), und die weit über Portugal hinaus berühmten gemusterten Teppiche
aus Arraiolos: das sind nur einige Stichworte für das reiche Kunsthandwerk
des Alentejo. |
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| Städte und Sehenswertes |
| In Alter do Cháo liegt das
Gestüt Coudelaria de Alter, das seit dem 18. Jh. die edle Rasse der
Lusitano-Pferde züchtet. Das Reiterzentrum liegt auf einem
weitläufigen Farmgelände mit Swimmingpool,
Sauna, Reitbahn, Tennisplatz und bietet viele andere Sportmöglichkeiten wie
z. B. Sportschießen und Angeln. |

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| Beja |
| Die von Julius Caesar gegründete Stadt war später ein
kulturelles Zentrum der Mauren. Sie ist heute die zweitgrößte Stadt im
Alentejo. Von weither sieht man den 40 m hohen Turm der Burg von Beja.
Sehenswert: die Kathedrale mit schönen Azulejos, die Kirche Misericórdia,
die ursprünglich einmal ein |
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| Schlachthaus war, das Stadtmuseum im Convento
da Conceicáo, u. a. mit
Erinnerungsstücken an die Nonne Soror Mariana, deren
Liebesbriefe, 1669 in Paris als »Lettres Portugaises« erschienen, ein
literarischer Weltbestseller wurden, und die römischen Ruinen von Pisóes,
8 km vor Beja. Im August feiert die Stadt ein großes Fest mit Stierkämpfen. |
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| Castelo de Vide |

Évora / Diana
Romanischer Tempel
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| Der kleine Thermalkurort am Nordhang der Serra de
S. Mamede hat ein besonders schön erhaltenes
mittelalterliches Ortsbild mit gotischen Portalen überall in den Straßen und
ein großes früheres jüdisches Stadtviertel mit einer Synagoge aus dem 14.
Jh. |
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| Elvas |
| Die stark befestigte Stadt besitzt eine
römisch-arabische Burg und einen ca. 8 km langen und bis zu 31 m
hohen Aquädukt. Die Kirche Nossa Senhora da Assuncáo
ist sehenswert wegen ihres manuelinischen Portals und des reichen
Azulejoschmucks. |
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Estremoz
In der Stadt des Marmors sind nicht nur die Treppen und Veranden der Häuser
aus dem edlen Material, sondern auch das Wahrzeichen der Stadt, der 28 m
hohe »Dreikönigsturm« aus dem 13. Jh. Im gotischen
Palast von König Dinis ist heute die gleichnamige
Pousada untergebracht. Sehenswert sind die Kirche Sáo
Francisco, das romanisch-gotische Kloster, das früher der Palast des
Vizekönigs von Indien war, das Malteser-Kloster, das Stadtmuseum und ein
kleines Museum für ländliche Kunst. |
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| Évora |
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| Die größte Stadt des Alentejo ist ein einziges von einer
mittelalterlichen Stadtmauer umschlossenes Freilichtmuseum, dessen Stadtkern
in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Die
Erzbischofs- und Universitätsstadt hat eine lange, ereignisreiche Geschichte
seit der Römerzeit. Sehenswert sind der Granitbau der Sé,
Portugals größter Kathedrale mit einem Museum für Sakrale Kunst, das
eine herrliche Goldschmucksammlung zeigt, der römische Tempel, Evoras
Wahrzeichen mit 14 sehr gut erhaltenen |

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| korinthischen Säulen, die Universität
in einem mit Marmor und Azulejos geschmückten Renaissancebau, das
frühere jüdische Stadtviertel, viele schöne Kirchen und Klöster, darunter
die Kirche Sáo Francisco mit der berühmten Capela dos
Ossos (Knochen-Kapelle), gebaut aus den Gebeinen von 5000 Toten, und die
Klosterkirche dos Lóios, deren Kloster heute eine
Pousada ist, die Markthalle, das Museum des Kunsthandwerks, der
manuelinische Königspalast und vieles mehr. |
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| Marváo |
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| Wie das nahe Castelo de Vide ist auch Marváo
ein zauberhaftes Erbe des Mittelalters. Von der Burg
hat man einen herrlichen Blick. |
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Monsaraz
Das alte Dorf, unweit der spanischen Grenze hoch über einer weiten Ebene
gelegen, hat unzählige kriegerische Wirren der Geschichte unbeschadet
überstanden: nicht als trutzige Burg, sondern als zauberhafte Idylle, die
den Besucher zum Spaziergang auf schiefergepflasterten Straßen zwischen
weißen Häusern einlädt. Überall fällt der Blick auf malerische Kirchtürme
und Schornsteine, und immer wieder eröffnet sich ein überraschender Ausblick
wie durch hohe Fenster zwischen den weißen Hauswänden hinunter in die Ebene. |
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Mértola
Hauptattraktion der kleinen Stadt mit ihren weißen, blumengeschmückten
Häusern über dem rechten Ufer des Rio Guadiana ist die von den Mauren
angelegte und später im frühen Mittelalter umgebaute Burg, die einen
herlichen Ausblick bietet. Die interessante Pfarrkirche war früher eine
Moschee. Mértola hat drei sehenswerte Museen: ein
römisches, ein islamisches und ein frühchristliches. |

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Tróia
Die Stadt liegt auf der nach ihr benannten Halbinsel an der Mündung des Rio
Sado. Neben einigen interessanten Spuren aus römischer Zeit fasziniert den
Besucher hier heute vor allem das Ferienangebot mit herrlichen Sand- und
Dünenstränden und einem sehr schönen Golfplatz.Portalegre
Die Bischofsstadt am Westhang der Serra de S. Mamede
hat eine monumentale Renaissance-Kathedrale mit neunzig Barockgemälden. Vor
allem aber genießt der Besucher hier seinen Spaziergang durch die weiße
mittelalterliche Stadt mit schönen, von wappengeschmückten Palästen
gesäumten Plätzen. In der Nähe von Santiago do Cacém
liegen die sehenswerten römischen Ruinen von Mirobriga.
Sousel ist die »Hauptstadt« der Jäger. Hier findet auch alljährlich
eine inter national bedeutende Jagd-Messe statt. |
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Vila Vicosa
Die einstige Residenz der Herzöge von Braganca war noch bis Anfang dieses
Jahrhunderts ein beliebter Erholungsort der königlichen Familie. Im riesigen
Paco Ducal (dem herzoglichen Palast) sind kostbare
Teppiche, Porzellan,
Gemälde und Zeichnungen des malenden Königs Carlos sowie eine große
Waffensammlung zu besichtigen. Sehenswert sind außerdem das Kastell aus
dem 13/14. Jh. mit einem archäologischen Museum und der Kirche Nossa
Senhora da Conceicáo sowie der Chagas-Konvent. |
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| Der Naturpark der Serra de S. Mamede erstreckt sich von den
bis zu 1025 m ansteigenden Höhen der Serra bis weit hinunter in die Ebenen
im Südosten mit ihren Olivenhainen, Kornfeldern, Kastanienbäumen und
Korkeichen. Sehenswert sind auch folgende Naturparks: Parque Natural do Vale
do Guadiana - Parque Natural do Sudoeste Alentejano
- Costa Vicentina - Reserva Natural do Estuário
do Sado. |

Marváo Burg
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| Weitere schöne Orte in der Region sind die
Burgenstädte Barrancos, Serpa und Moura, das auch ein gut erhaltenes
Maurenviertel hat, sowie Cuba. |
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| Adressen der regionalen Tourismusbüros: |
REGIÁO DE TURISMO DE
ÉVORA
Rua de Aviz, 90
7000-591 ÉVORA
Tel.: 00351 -266 742 534/5
Fax: 00351 -266 705 238
E-Mail: rte@ip.pt |
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REGIÁO DE TURISMO DA
PLANÍCIE DOURADA
Praca da República, 12
7800-427 BEJA
Tel.: 00351 -284 310 150
Fax: 00351 -284 310 151
E-Mail: rtpd@rt-planiciedourada.pt
www.rt-planiciedourada.pt |
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REGIÁO DE TURISMO DE SÁO
MAMEDE
Estrada de Santana, 25
7301-901 PORTALEGRE
Tel.: 00351 -245 300 770
Fax: 00351-245 204 053
E-Mail: rt.s.mamede@mail.telepac.pt
www.rtsm.pt |